Plane? -How do you spell it?
Queenstown – 18.01-23.01.2023
Weitere 6 Tage Arbeit sind vorbei und es macht immer noch super viel Spaß! Mittlerweile dürfen wir regelmäßig zum Flughafen fahren und allgemein ist man mit der Zeit in die ganze Arbeitsatmosphäre und in die aufeinander folgenden Mechanismen hinein gekommen, was alles sowohl für uns, als auch für die anderen Mitarbeiter bedeutend einfacher macht.
Ein weiterer Vorteil ist unser Chef Ben, der uns regelmäßig „Geschenke“ mitgebracht hat. So gab es an dem einen Tag Eis, welches bei der Hitze wirklich gut getan hat, an einem anderen Kekse und Obst und einmal hat er jedem sogar einen Milchshake geholt. Das kam zwar sehr unerwartet, aber nimmt man natürlich immer gerne an :).
Obwohl es jetzt mittlerweile 2 Wochen sind, die wir hier arbeiten, ist man bei jedem Flugzeug, dass neben uns landet oder startet, begeistert und macht eine kurze Arbeitspause. Es ist aber auch beeindruckend zu sehen wie die Maschine kurz davor seine Räder aus-/ bzw. einfährt und dann auf dem Boden aufkommt/ bzw. von dem Boden abhebt und in den Wolken verschwindet.
Die Abende haben wir natürlich weiterhin unten am See verbracht und den Sonnenuntergang genossen. Für die Abwechslung haben sich am Montag zwei Freundinnen von David, die zufällig auch gerade in Queenstown waren, zu uns gesetzt und sich mit uns unterhalten. Das war richtig nett und wir haben gleich ausgemacht am Samstag mit ihnen feiern zu gehen. Also haben wir uns am verabredeten Abend fertig gemacht und gerade als wir los fahren wollten, ist Leonie uns Sophies Auto nicht mehr angesprungen. Wir haben natürlich, aus Erfahrungsgründen, direkt erwartet, dass es die Batterie ist, was jedoch nicht sein konnte, da die Lichter und alles, wie uns schnell aufgefallen ist, noch funktionierten. Manfred, Sophies Vater, einstiger Mechaniker und unser, des öfteren schon, Retter in der Not, wurde also mal wieder angerufen und hat uns, um heraus zu finden was das Problem ist, nebenbei den kompletten Motorraum erklärt. Das war wirklich interessant. Leider war die Qualität über Videoanruf, man muss sich vorstellen, Sophie steht mit ihrem Handy da, telefoniert mit ihrem Vater mit der Kamera so gedreht, dass dieser den Motor sehen kann, während David und ich, links und rechts daneben mit jeweils zwei Taschenlampen leuchten, damit er zumindest teilweise etwas erahnen konnte. Es hat also alles so semi funktioniert, weshalb die beiden doch noch einen Mechaniker angerufen, der es zumindest so reparieren konnte, dass wir, zwar nicht in die Stadt, aber zumindest zu unserem Responsible Camping fahren konnten. Glücklicherweise konnte sie am nächsten Morgen in die Werkstatt fahren und jetzt fährt Lola (der Name ihres Autos) wieder wie geschmiert.
