Das Neuseeländische Tio Rustica. Achtung Pasquale, ich mache dir Konkurrenz!

Das Neuseeländische Tio Rustica. Achtung Pasquale, ich mache dir Konkurrenz!

Leonie und Sophie waren diese Nacht zufälligerweise auf dem selben Campingplatz wie ich (was natürlich daran liegt, dass dies der Billigste weit und breit war und sie die gleiche Route wie ich haben). Und da es zwischen den Beiden ein paar Probleme gab und sie sich entschlossen haben zu trennen, kommt Sophie jetzt erstmal bei mir ins Auto mit rein. Leonie behält also das Auto und Sophie bleibt jetzt so lange bei mir, bis sich ein Plan festigt. Die beiden sind aber, zum Glück, im Guten auseinander gegangen. Ralph wird jetzt auf jeden Fall voll, aber das schafft er schon.

Nachdem wir Sophies Sachen, einigermaßen geordnet, verstaut hatten, sind wir zum Franz Josef Gletscher gefahren, da ich dort eine Wanderung machen wollten. Obwohl es leider kein Loop Track war und man dementsprechend auf dem Hinweg das Selbe, wie auf dem Rückweg, gesehen hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, da man den Gletscher recht nah und gut erkennen konnte. Natürlich war ich noch ein ganz schönes Stück entfernt aber man hatte, wie gesagt, einen wunderbaren Blick. Ringsum!

Danach sind wir weiter nach Hokitika gefahren, wo wir einen Campingplatz mit Pizzaofen gefunden haben. Nachdem wir also noch schnell Zutaten einkaufen waren, wurde dieser auch schon in Obhut genommen. Das erste Stück ist leider etwas unförmig geworden und im Ofen zerfallen, mit der Zeit wurden wir aber erstaunlich schnell und effizient. Die letzten sahen sogar so gut aus, dass der Campingplatzinhaber (Kevin) ganz neidisch auf uns zu kam und gemeint hat, er müsse auch mal wieder Pizza selber machen. Das hat uns natürlich gefreut. Weil es angefangen hatte zu regnen, haben wir unser, immer noch wassserundichtes Zelt, unter diese Außenküche gestellt und als er das gesehen hat und wir ihm erklärt haben, dass wir bei dem Regen nicht draußen schlafen können, hat er uns netterweise angeboten, dass wir die Matratze, welche unter der Spüle lag nehmen, unser Zelt drauf stellen und dann in der Küche schlafen können. Das Angebot haben wir dankend angenommen und da uns, kurze Zeit später, 4 Deutsche auch noch deren Regenplane fürs Zelt angeboten haben, waren wir für die Nacht doppelt geschützt.

Nach dem Abendessen kam Kevin nochmal zu uns und hat uns seine Glühwürmchen Tour für 5$pp angeboten. Und weil wir nämlich Geld für Aktivitäten (jaa, wenn uns etwas anspricht, dann machen wir das auch, Papa, keine Angst!) ausgeben, haben wir zugesagt und sind, als es dunkel wurde, mit den 4 anderen Deutschen und ihm zu einem kleinen Waldstück, in der Nähe, gefahren. Als wir dort hinein gelaufen sind, dachten Sophie und ich erst, die Lichter, in den Baumkronen, ist der letzte Rest des Tageslicht. Ziemlich schnell haben wir jedoch verstanden, dass dies die ganzen Glühwürmchen sind, die links und rechts leuchten. Vollends erstaunt sind wir den Weg entlang gelaufen und haben uns dieses glitzernde Spektakel angeschaut.

Auf dem Rückweg ist Kevin noch beim „Hokitika“ Schriftzug der Stadt angehalten und wir sollten uns dahinter stellen, damit er ein Foto macht. Etwas unangenehm aber das Bild hat sich als ganz schön herausgestellt.

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