Coming home

Coming home

Nach einer weiteren verregneten Nacht, vor der uns, unser Zelt, einsam auf dem Zeltplatz, beschützt hat, ging es uns zurück nach Nelson. Wirklich Lust hatten wir darauf aber nicht, da es irgendwie das Ende der Südinsel einleitet. Wer sich noch daran erinnert, weiß nämlich, dass wir in Nelson unsere Reise gestartet haben, was wahrscheinlich auch der Grund war, weshalb es sich ein bisschen so angefühlt hat, als würde man „Heim“ kommen. Natürlich nicht komplett, immerhin ist unser zuhause in Deutschland aber Nelson, und damit verbunden auch Benny, ist irgendwie unser Anhaltspunkt. Es war auf jeden Fall mega komisch wieder hier zu sein, da es Flashbacks provoziert und sich gleichzeitig überhaupt nicht verändert hat.

In der Stadt angekommen, haben wir kurz Benny besucht (der hatte nämlich noch einem Brief für mich) und dann war ich noch Wassertabletten kaufen. Für Abel Tasman, das haben uns Lion und Marc erzählt, brauche ich die nämlich, da es dort kein Trinkwasser gibt.

Den, erstmal, letzten Abend haben Sophie und ich dann gemeinsam auf dem Campingplatz, direkt am Meer, ausklingen lassen. Dazu passend, hat ein Mann, sich mit seiner Gitarre auf sein Auto gesetzt und leise vor sich hin gesungen hat. Das war ein richtig ruhiges, entspanntes Bild.

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