Wer stoppt hier die Zeit?
Früh wach, bin ich auch früh los und als Erstes ging es für mich zu den „Pupu Springs“. Dies sind Quellen, mit unglaublich klarem Wasser. Vor allem wenn die Sonne darauf scheint, wirken sie in voller Kraft und man hat das Gefühl als wäre man schnorcheln. Früher wurde dies tatsächlich auch gemacht, es ist aber heutzutage, aus Schutz der Quellen und Rücksicht vor der spirituellen Bedeutung für die Maori, verboten.
Danach bin ich zum Tata Beach gefahren und habe dort mein Frühstück genossen. Auf dem Rückweg hab ich noch einen kurzen Abstecher beim „Abel Tasman Monument“ gemacht, von welchem man einen beeindruckenden Blick über des Meer hatte.
Der nächste Zwischenstopp hat mich ein bisschen an Zuhause, an Bayern, erinnert. Dort hab ich einen kurzen Spaziergnag durch ein Steinlabyrinth gemacht und sagen wir so, dadurch, dass es umsonst war, war es schon okay aber sonst hätte es sich überhaupt nicht gelohnt. Also, es war nicht so spannend aber wenn man Zeit übrig hat, kann man das schon machen.
Auf dem Weg weiter nördlich, bin ich noch bei einer Lachsfarm vorbei gefahren und habe dort Mittag gegessen. Währenddessen konnte man Leuten beim angeln und den Angestellten beim Fisch füttern zuschauen, was tatsächlich sehr interessant und entspannend war.
Wie auch immer das Möglich ist, war der Tag immer noch nicht vorbei und ich bin hoch zum „Cape Farewell“ gefahren. Dies ist der nördlichste Punkt der Südinsel und ich muss sagen, der Name ist sehr passend gewählt.
Der, nun aber wirklich letzte, Stopp war der Wharariki Beach, den wir alle von dem Microsoft Hintergrund kennen, bei welchem eine Joggerin am Meer, vor so zwei Felsen, entlang läuft. Alleine der Weg dorthin war schon, in irgendeiner Weise magisch, und hat mich sehr an Hobbiton, aus Herr der Ringe, erinnert. Aber vor allem den Strand dann zu sehen, der auf dem Computerbildschirmen immer so herrlich nach Urlaub aussah, war ein ganz komisches aber auch tolles Gefühl. Weil ich bis zum Sonnenuntergang dort bleiben wollte, bin ich einmal den ganzen Strand abgelaufen, hab Robben und sogar einen Oktopus gesehen und den weichen, super feinen Sand genossen. Gegen Sonnenuntergang hat es sich dann aber leider zugezogen und ich musste mich mit einem leicht verfärbten, später richtig gruselig aussehenden, Himmel zufrieden geben. Und dann ging’s auch schon zurück zu Bärbel :).

































