Not so fast, but furious
Da es jetzt langsam kälter wird und man dementsprechend, als „unerfahrender Wanderer“, das Tongariro Alpine Crossing nicht allzu spät machen soll, habe ich heute eine längere Autoreise angetreten und mich, in Richtung Nationalpark, aufgemacht. Um nicht müde und damit unaufmerksam zu werden, natürlich mit Zwischenstopp:
Kurz vor meinem Ziel angekommen, wurde auf der Straße Bauarbeiten angekündigt, und man sollte nur noch 50 km/h fahren. Aus Vorsichtsgründen, da die Straße sehr unbefestigt war und überall Steine in die Luft gesprengt wurden, bin ich extra noch langsamer gefahren, um auch wirklich keinen Steinschlag zu riskieren. Dem einen LKW, der mir jedoch entgegen kam, war das aber anscheinend egal, ihn kann es natürlich auch nicht treffen, so hoch wie seine Windschutzscheibe, vor allem im Gegensatz zu Ralph, ist, und er ist mit ungefähr 70 km/h (!) an mir vorbei und hat mir natürlich einen fetten Stein, vorne in die Scheibe geschossen. Ich habe zwar versucht, mir das Kennzeichen zu merken, konnte es aber im Rückspiegel nicht mehr erkennen und dann war der LKW, schließlich ist er ja auch zu schnell gefahren.., schon weg. zwar hatte ich Glück und der Sprung ist nicht im Sichtfeld des Fahrers, jedoch ist er recht groß, weshalb ich erstens, Angst hatte, dass er auf der restlichen Fahrt noch springen wird (ich bin den Rest der Strecke extra nur noch 80 km/h gefahren, was eine recht lange Autoschlange hinter mir provoziert hat) und zweitens, überhaupt nicht mehr repariert werden kann, da der Sprung zu groß ist und ich direkt die ganze Scheibe austauschen müsste. Und das würde sich bei Ralph finanziell einfach nicht mehr lohnen. Leider ist heute Sonntag und alle Werkstätten haben zu, weshalb ich, in der nächsten Stadt (Tūrangi) angekommen, auf einen Campingplatz gefahren bin und mir den ganzen, restlichen Tag Gedanken gemacht habe, was ich denn tun soll, wenn es nicht repariert werden kann. Also alle einmal Daumen drücken, bitte. Danke.

