It’s corn! A big lump with knobs…

It’s corn! A big lump with knobs…

Irgendwie dachte ich, Flohmärkte wären so ein typisch deutsches Ding. Aber nein, denn heute war auch hier in Nelson Flohmarkt! Teils ähnelte dieser, dem Markt von gestern da auch viel handgemachtes verkauft wurde, jedoch bestand der Großteil aus gebrauchten Sachen, mit welchen der Besitzer sich nicht mehr herum schlagen möchte. Was aber besonders auffällt ist die veränderte Grundstimmung hier in Neuseeland im Verglich zu Deutschland, da die Menschen hier offen und freundlich sind, egal ob sie ihren Gegenüber kennen oder nicht.

Beispielsweise ist mir passiert, dass mich ein älterer Mann (so 70 Jahre) angesprochen hatte und meinte, dass er meinen Pulli schön fände und ihn mir für 14 Dollar, für seinen Frau, abkaufen wolle. Hab ich natürlich nicht gemacht, weil ich meinen Pulli selbst sehr gerne mag. Daraufhin wollte er zumindest ein Bild mit seiner super alten Kamera, die er dabei hatte, für seine Frau machen, damit er ihr den zumindest zeigen kann. Daraufhin haben wir uns ein bisschen mit ihm unterhalten und es stellte sich heraus, dass sein Großvater aus Deutschland nach Neuseeland eingewandert ist.

Weil der Vormittag noch relativ lang war, beschlossen wir noch ins “Gallery Museum of Art” zu gehen. Haupt ausgestellte war dabei Rita Angus welche 1908-1970 lebte und unteranderem dieses Zitat brachte: “I’m becoming a woman of less words, more paint.”

Beim Verlassen des Museums konnte man in den “Queens Garden” schauen, wodurch wir durch Zufall entdeckten, das dort gerade eine Töpferausstellung statt fand. Erneut sehr viel handgemachtes, dieses mal eben getöpfert, konnte man hier finden. Es waren ca 10 kleinere Stände und die ganze Atmosphäre erinnerte ein wenig an das Mittelalter. Das lag vor allem an dem Kleidungsstück der Besucher und Verkäufer, an dem Stand, wo aktiv getöpfert wurde und man zuschauen konnte und an den zwei Mädchen die im Hintergrund Geige spielten. Was uns anfangs ein bisschen komisch erschien aber mit der Zeit echt lustig wurde, waren zwei Frauen, welche sich extrem pink und verrückt angezogene hatten (bild 4) und, um beim Mittelaltervergleich zu bleiben, die Gaukler spielten, indem sie mit ihren Staubwedeln alles und jeden entstaubten und diverse Witze rissen.

Nach dem Mittagessen sind wir mit ein paar anderen Freunden hier aus dem Hostel noch an den Strand gelaufen. Nach ca einer Stunde Fußmarsch sind wir an einem langen Sandstrand angekommen und wenn es hier nicht immer noch so kalt und vor allem so windig wäre, wäre es eine echt schöne Stelle zum baden gewesen!

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