Kieselstein Gang
Nachdem sowohl unser Wasserlager als auch unsere elektronischen Geräte wieder voll waren, ging’s für uns weiter zum Gemstone Beach. Dort hat uns erstmal die Maße an Menschen verwundert, das kennt man ja eher weniger aus Neuseeland, und wie hätten fast keinen Parkplatz gefunden. Hat dann aber doch geklappt und der Strand war wirklich sehr schön. Während die Jungs sich direkt als Steine sammeln, an dem Strand gab es nämlich viele farbreiche und ungewöhnliche Steine, sind wir 4 Mädels erstmal ein bisschen am Strand entlang gelaufen. Doch auch uns hat das Steine sammeln ziemlich schnell eingenommen und schlussendlich waren wir ungefähr 2 Stunden an diesem Strand.




Als wir dann, vor allem Max, endlich von den Steinen lösen konnten, steuerten wir als nächstes Ziel Monkey Island an, wo auch unser heutiger Campingplatz ist. Der Name des Strandes kommt daher, dass am Strand ein kleiner Hügel aus dem Berg wächst, auf welchen man bei Ebbe darauf klettern kann, um über das Meer und den Strand blicken zu können.


Sophie und ich hatten in Motueka, am Kaiteriteri Beach ausgemacht, dass wir an Weihnachten ein Sandburgen Wettbewerb starten wollen. Da wir aber sowohl an Weihnachten, als auch an Silvester keinen geeigneten Sand hatten, war die Idee das heute bzw. morgen durchzuführen. Für heute stand dann erstmal eine Übungsrunde an, in der wir zusammen, David ist später auch noch dazu gestoßen, an einer Burg gearbeitet haben, bevor es dann morgen in den Wettbewerb geht. Die Burg ist sogar erstaunlich hübsch geworden, was aber durch die kommende Flut und das damit immer schneller werdende arbeiten, zerstört wurde. Aus Improvisationsgründen mussten wir uns ab einem bestimmten Punkt mit Kuhfladen als Häusern zufrieden geben, einfach weil der Sand zu flüssig wurde. Und kurze Zeit später hat dann eine große Welle die ganze Burg überschwemmt, sodass nur noch unser Lonely Mountain (auf Herr der Ringe angelehnt, übrig blieb. Also ging’s für uns drei ins Meer zum Sand abwaschen.
Mit den gesammelten Steinen von heute Mittag, die wir erst fein säuberlich geordnet haben, haben wir dann einen Regenbogen gelegt.

Beim Sonnenuntergang sind wir nochmal an den Strand vor, da der Himmel eine wunderschöne rot, orangene Farbe angenommen hatte, in der er sowohl das Meer mit Monkey Island, als auch die Berge im Hintergrund, tauchte.

