Happy New Years!
Als wir aufgewacht sind und die ersten Schritte gemacht hatten, hat man schon gemerkt, dass man den Tag davor eine ungewöhnlich hohe Belastung auf Fuß und Rücken hatte, dennoch war es um einiges weniger als gedacht und nach ausgiebigem, morgendlichen Dehnen, hätten wir die Wanderung fast ein zweites mal laufen könnten.
Den Tag haben wir so gut wie ausschließlich in der Küche des Campingplatzes verbracht, gebruncht und vor allem verschiedene Jobs angeschrieben, da wir nach Silvester dringend wieder arbeiten gehen wollen. Gegen frühen Abend waren wir mit allem fertig, hatten alles zusammen gepackt und sind, mit Einkaufszwischenstop, zu dem Free Campingplatz in Thornbury gefahren, an welchem wir uns mit Lea, Louisa, Niklas und Laurenz treffen wollten(ebenfalls kennen gelernt in Motueka), um gemeinsam Silvester zu feiern. Als wir dort ankamen waren alle vier schon da und hatten sogar schon gegessen. Dennoch war es schön auch die vier wieder zu sehen und auch jetzt konnte man sich wieder super über Erlebnisse austauschen.

Am nächsten Morgen haben wir erstmal alle zusammen gefrühstückt und danach ging’s zum Fluss runter, wo wir sowohl Steine geflippt haben, als auch bisschen im Wasser herum gewartet sind, um zu schauen ob man dort denn drin baden könne. Und genau das haben wir dann Nachmittags gemacht und es war soo cool. Dadurch, dass der Fluss nämlich leichte Strömung aufwies, konnte man sich auf der einen Seite des Steinstrandes ins Wasser kämpfen, sich hinlegen, treiben lassen und dann auf der anderen Seite wieder raus schwimmen. Teilweise hat man dabei wirklich ein bisschen Geschwindigkeit aufgebaut und man musste nur etwas aufpassen, dass man nicht gegen die Äste getrieben wird. Wir haben das Ganze bestimmt um die 4 mal wiederholt weil es einfach so Spaß gemacht hat, bis der Wind dann doch zu kalt wurde und wir uns umziehen mussten. Fast Gleichzeitig mit dem Ende unseres kleinen Badeabenteuers, sind Lea und Louisa wieder aus Invercargill gekommen und hatten Tiramisu für alle dabei. Die beiden mussten nämlich nochmal in die Stadt fahren und haben sich dann dort kurz in ein Café gesetzt, wo ihnen das Gebäck geschenkt wurde, da es sonst weg geschmissen worden wäre. Und dann nehmen wir es natürlich doppelt so gerne und es war wirklich lecker.

Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt verbracht, vor allem kleine Spiele gespielt und viel geredet, bis es gefühlt plötzlich 0 Uhr war und wir per Countdown ins neue Jahr starten konnten. Neben uns haben sogar ein paar Camper kleine Feuerwerke steigen lassen, obwohl wir dachten, dass es in Neuseeland für den privaten Verbrauch verboten sei. Also es gibt organisierte Feuerwerke beispielsweise in Auckland oder Queenstown aber da man auch in den Läden nichts an Raketen oder ähnlichem gesehen hat, hatten wir eigentlich gedacht, dass es nicht erlaubt wäre. Was ich noch spannend fand, woran ich anfangs überhaupt nicht gedacht habe, ist, dass wir eine der ersten Menschen waren, die in das neue Jahr gestartet sind.

Da wir alle noch nicht wirklich müde waren und der Sternenhimmel unglaublich schön aussah, haben wir uns dann zu 10 auf den Weg für eine Nachtwanderung gemacht. Dabei haben wir wahrscheinlich das Kreuz des Südens entdeckt und allgemein super viele Sternschnuppen gesehen, was eindeutig ein toller Start in das neue Jahr darstellt. Gegen 3 Uhr waren wir dann wieder auf dem Campingplatz und sind schlafen gegangen. Obwohl Lea und Louisa am nächsten Morgen abgereist sind, sind wir 6 und Niklas und Laurenz nochmal eine Nacht geblieben und da super tolles Wetter war, haben wir bisschen Volleyball gespielt, jonglieren und Steine flippen geübt und einfach in der Sonne entspannt. Und auch an diesem Abend haben Laurenz, David, Sophie und ich eine kleine Nachtwanderung gemacht um Sterne zu sehen . Leider hatten wir uns diesmal für die andere Richtung entschieden, was uns durch ein Dorf führte und dieses war teilweise wirklich gruselig! Aber haben es überlebt :).

Auch den nächsten Tag haben wir entspannt mit jonglieren, Steine flippen und Volleyball spielen herum gebracht und auch die Kartendecks von Benny wurden sowohl zum Mau Mau spielen, als auch zum zaubern verwendet.

