Peppa und der Trümmerbruch

Peppa und der Trümmerbruch

Wichtigster Tagespunkt heute: mit Familie telefonieren. Das war schon sehr lustig wie jeder von uns sich einen eigenen Platz irgendwo auf dem Campingplatz gesucht hat um nach Hause zu telefonieren. Natürlich hat das auch gut Zeit gebraucht, weshalb das Frühstück, es gab mal wieder Pencakes zur Feier des Tages, eher zum Mittagessen wurde. Einige Camper, die während dem Essen an uns vorbei gelaufen sind, haben schon gut neidisch geschaut und uns, was uns zunächst sehr verwirrt hat, frohe Weihnachten gewünscht. Wir hatten das natürlich gestern schon gemacht, während die uns blöd angeschaut haben und die machen das natürlich heute, während wir sie blöd angeschaut haben. Also zum merken, in Neuseeland feiert man Weihnachten am 25 Dezember.

Auch heute Abend waren wir wieder im Meer und da wir diesmal etwas später dran waren, war fast höchster Punkt der Flut erreicht und wir konnten sogar schwimmen. Mit dem Blick links und rechts auf die grünen, typisch neuseeländischen, Berge hat sich das auf jeden Fall gelohnt.

Während wir im Wasser waren, hat eine Frau uns zugerufen und gefragt, ob wir was von dem Nachtisch haben wollen, den sie (ungefähr eine Gruppe aus 20 Leuten, mit denen wir uns davor schon vereinzelt unterhalten hatten) nicht mehr essen können. Gratis Nachtisch, da sagt man natürlich nicht nein, weshalb wir nach einer kurzen Dusche alle im Kreis der Gruppe saßen und soviel Nachtisch aufgetischt bekommen haben, dass uns allen danach schlecht war. Es war aber wirklich lecker und die Leute waren super lieb und haben uns von deren Weihnachtstraditionen, der Gegend und deren Berührungspunkten mit Deutschland erzählt. Die eine hat irgendwann gesagt, wenn meine Kinder an Weihnachten in einem anderen Land wären, dann würde ich auch wollen, dass sie gutes Essen und gute Gesellschaft bekommen, das fand ich richtig süß.

Den Abend haben wir wieder zusammen verbracht und das Peppa Pig Monopoli Spiel, welches Sophie zu Weihnachten bekommen hat, eingeweiht.

Auch der zweite Weihnachtsfeiertag war entspannt und wir haben viel geschlafen, telefoniert und für morgen geplant. Als zweiten Campingplatz haben wir nämlich einen in Bluff reserviert, zu welchem wir nun weiter fahren müssen.

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