… ab in den Süüden!
Pünktlich um 10, sonst hätte uns die Campingplatzbesitzerin, die uns irgendwie sowieso nicht wirklich mochte, wahrscheinlich nachzahlen lassen, haben wir am 27 Dezember ausgecheckt und es ging für uns in Richtung Bluff. Für den Schock am Morgen ist unser Auto jedoch nicht angesprungen und wir mussten von Sophie und Leonie gestartet werden. Das Problem ist, dass an unseren Türen jeweils Lichter sind, welche immer angehen wenn man die Tür aufmacht und man kann das leider nicht ausstellen, und deshalb gehen wir davon aus, das dies plus der Fakt, dass unsere Batterie jetzt schon gut alt ist, vor allem bei längeren Stehzeiten des Autos, keine gute Kombination ist. Wahrscheinlich werden wir uns in nächster Zeit eine neue kaufen müssen, aber das ist wirklich das kleinste Problem und wäre zum Glück kein kostspieliger Schaden.
Da die anderen diese noch nicht gesehen hatten, sind wir in Carawane zu den drei Wasserfällen in der Umgebung gefahren und haben uns diese erneut angeschaut.
Außerdem sind wir zu den Cathedral Caves und haben uns diese von innen und außen angeschaut. Das war beeindruckend, dennoch hat die Robbe, welche plötzlich an uns vorbei gesprintet ist, dem ganzen die Show gestohlen.
Unser nächster Spot war der Slope Point, der südlichste Punkt Neuseelands. Das Kliff, auf welchem wir standen, sah zwar, wenn man nach unten geschaut hat mit den dagegen klatschenden Wellen atemberaubend aus, da es aber keine Geländer gab und der Wind zusätzlich nicht leicht geblasen hat, hat es dem Ganzen ein mulmiges Gefühl verliehen. Aber wir passen natürlich immer auf und dann passiert in der Regel ja auch nichts.
Als letzten Zwischenstopp Richtung Bluff hatten wir einen Leuchtturm angesetzt, da David und ich aber verpennt hatten zu tanken und keine Tankstelle mehr auf dem Weg lag, mussten wir diesen skippen und sind stattdessen einen leichten Unweg, vorbei an einer Tankstelle, gefahren. Ich habe mich ehrlich wie Harry Potter im vierten Teil im Labyrinth gefühlt, da die Schotterstraße, über die uns der Weg führte, rechts und links von hohen Büschen umrandet war.
Nach dem Einkaufen in Invercargill, die nächst größere Stadt vor Bluff, die ein Einkaufszentrum hat, ging es für uns endlich auf den Campingplatz, wo wir direkt die Fähre für morgen nach Stewart Island, eine Insel südlich von Neuseeland, welche bekannt für große Wanderwege und beheimatete Kiwis ist, gebucht haben. Unser Plan für morgen ist nämlich, nach Stewart Island zu fahren, dort wandern zu gehen und am folgenden Tag wieder gegen Mittag nach Hause zu fahren. Um dafür genügend Proviant zu haben, haben wir uns erstmal 3 Stunden in die Küche gestellt und 4 Kilo Nudeln mit Soße und Gemüse gekocht. Das wird spaßig.














