Ben, wir lieben dich!

Ben, wir lieben dich!

Queenstown/Frankton – 25.01-31.01

Mit dem 25ten Januar ist tatsächlich schon unsere letzte Arbeitswoche angebrochen. Und auch diese war, könnte man fast sagen, noch besser als die vorherige. Vor allem das Zwischenmenschliche hatte sich nochmal gebessert und auch die Arbeit wurde, zumindest anfangs, entspannter, da wir in der Woche davor relativ viel vorgearbeitet haben. Zumindest bis der Tropensturm auf der Nordinsel sein Unwesen getrieben hat. Klar, direkte Auswirkungen hatten wir davon, zum Glück, keine, aber dadurch, dass der Flughafen in der Hauptstadt nicht mehr betriebsfähig war, sind die ganzen Leute nicht nach Queenstown gekommen, wo sie dann natürlich auch nicht ihr Mietauto abholen konnten. Gleichzeitig wurden aber weiterhin Autos bei uns abgegeben, die gewaschen werden mussten. Wir haben also gewaschen und gewaschen, die Autos jedoch nicht zum Flughafen fahren können, wodurch der Parkplatz vor der Waschanlage immer voller wurde, bis man wirklich kaum mehr durch gekommen ist und auch die komplette Grünfläche außen herum vollgestellt war. Dadurch war vor allem Ben, unser Chef, sehr gestresst und hat sowohl eine Tastatur (vom Computer) kaputt gemacht, was Sophie und ich dann erstmal aufsaugen durften, als auch, mithilfe eines Holzstabs, eine Delle in die Wand der Waschanlage geschlagen. Das war anders lustig! Um gegen den Stress zu wirken haben Sophie und ich in den Pausen angefangen, die Kobra (Yogaübung) zu machen und als er das einmal gesehen hat, ist er einfach an uns vorbei gelaufen und meinte: “I don’t have time for you”. Immerhin der Spanier, mit dem man sich mithilfe von Händen und Füssen unterhalten musste, da er und seine Frau kein Englisch sprechen konnten, hat sich zu uns gesellt und mit gedehnt.

Wenn die Überschwemmungen in Auckland schon 2 Tage früher gewesen wären, hätte Ben, der zu der Zeit nämlich seine Eltern besuchen war, dort fest gesteckt und wir ihn nicht nochmal gesehen. Das wäre natürlich wegen ihm als Person sehr schade gewesen aber vor allem, weil er uns aus der Hauptstadt Wein – Seine Eltern besitzen ein Weingut – und Dunki’n Donuts – Den Laden gibt es nur auf der Nordinsel – mitgebracht hat. Aber ist zum Glück nicht passiert und wir konnten sowohl die Donuts als auch den Wein genießen.

Das ist übrigens ein Auto, wie man es nicht hinterlassen sollte, einfach weil es unsympathisch ist, für die, die es putzen müssen. Ach ja, und Kinder sind’s nicht.

Und weil ich die Leute alle ein paar mal erwähnt habe und sie auch selbst als Erinnerung hier drin haben will, kommen jetzt Bilder/Videos von Ben, Levi, Flo, Ali und Brady (gleiche Reihenfolge).

Obwohl oder vielleicht gerade weil Brady und Ben an den letzten Tagen relativ viele Witze auf meine Kosten gemacht haben, werde ich bzw. werden wir 4, alle vermissen und spätestens nach der Abschiedsumarmung von Ben und unserer gesponserten Torte, ist man schon etwas sentimental aus der Waschanlage raus gegangen.

Aber auch die Abende unten am See – Hier ein Bild wo wir in der Toilette essen mussten weil es draußen viel zu kalt war – und die Berge rund um Frankton/Queenstown werde ich vermissen.

Fun fact am Ende: Am Montag ist Ben mit seinem Fernseher und seiner PlayStation auf der Arbeit aufgekreuzt, da er sich mit seiner Frau gestritten hat und deswegen erstmal zwei Tage auf der Arbeit, auf der Couch, geschlafen hat.

Ben, wir lieben dich!

Liebe Grüße, deine besten Arbeiter.

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