bescheiden wie immer

bescheiden wie immer

Dunedin – 07/02/2023

Als ich früh morgens aufgewacht bin, und ich muss sagen ich habe mal wieder wunderbar geschlafen, ein Bett ist wirklich etwas tolles, hatte mir die Gruppe von gestern geschrieben ich soll runter zum Strand kommen, da sie dort surfen sind. Also hab ich mich fertig gemacht und bin 50 Minuten zum Strand gelaufen. Dort angekommen habe ich sie jedoch leider nicht gefunden, was aber nicht so schlimm war, weil ich mich stattdessen einfach alleine an den Strand gelegt, die Sonne genossen, gefrühstückt und Tagebuch geschrieben habe. Ich hatte also tatsächlich relativ viel zu tun und bin erst gegen Nachmittag zurück zum Hostel und auch nur, weil es langsam angefangen hatte, sich zu zu ziehen und ich Angst hatte, dass es gleich anfängt zu regnen. Meine Vorahnung hat sich kurze Zeit auch bestätigt und weil ich ja erst noch 50 Minuten zurück laufen musste, bin ich gut nass geworden.

Dafür habe ich aber einen super süßen Second-Hand Buchladen gefunden, welchen ich mir kurzer Hand genauer angeschaut habe. Dann ging’s noch kurz einkaufen und mittlerweile ist die Sonne netterweise wieder hinter den Wolken hervor gekommen.

Da der Nachmittag noch lang war, ich den Kopf frei bekommen wollte und die Baldwin Street noch nicht gesehen habe, hab ich mir kurzerhand den Plan gemacht, die drei Sachen zu verbinden und bin joggen gegangen. Mein Zwischenziel sollte dabei die eben genannte, nebenbei bemerkt, steilste Straße der Welt, sein und nach nur einmal verlaufen hab ich sie tatsächlich gefunden. Schon von unten sah die Straße gut steil aus aber wenn man eh schon dabei ist, kann man sie auch hoch joggen. Dachte ich mir zumindest in dem Moment, hab es aber ziemlich schnell bereut als meine Waden angefangen haben zu schmerzen. Da neben mir jedoch gerade ein Mann mit seinem Mountainbike den Berg hoch gefahren ist, konnte ich mich natürlich nicht geschlagen geben und habe es, wenn auch gut langsam gegen Ende, geschafft. Oben hab ich dann ein Bild von ihm und er ein Bild von mir gemacht. Dann ging’s zurück zum Hostel und nach den 14 Kilometern war ich über die Dusche mehr als dankbar.

Beim Abendessen hat mein Autoverkäufer mir dann endlich geschrieben, dass das Auto es durch den TÜV geschafft hat, woraufhin ich zu ihm meinte, dass ich das Auto kaufen werde. Wir haben also noch ein, zwei Details aus gemacht und uns für morgen um 11 Uhr verabredet.

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