Sophie, du bist es!

Sophie, du bist es!

Wānaka-Haast – 18/02/2023

Für heute stand in Wanaka der halbe Ironman auf dem Programm und da es uns gestern so gut gefallen hatte, sind wir wieder, diesmal schon um 6 Uhr früh, in die Stadt gefahren, um zuzuschauen. Es ist sogar Sebastian Kienle, ein deutscher Triathlet, der 2014 den Ironman in Hawaii gewonnen hat und somit Weltmeister geworden ist, gestartet und ich hatte echt Hoffnung vielleicht ein Foto mit ihm machen zu können. Tatsächlich war ich von der Stimmung der Leute etwas enttäuscht, das war gestern irgendwie viel mitreißender, kann aber daran liegen, dass einfach nicht so viele Menschen da waren, da es ja doch noch relativ früh am Morgen war. Gegen Mittag sind die Ironman Starter alle ins Ziel gekommen und auch Sebastian Kienle hat es geschafft und ist sogar auf dem dritten Platz des Podestes gelandet. Ich konnte zwar kein Bild mit ihm machen, hab dafür aber ein viel besseres Video, wie er mich beim Zieleinlauf abklatscht. Es hat auf jeden Fall unglaublich Spaß gemacht dabei zu sein und ich bin jetzt wieder motiviert mit Triathlon anzufangen. Mal schauen, wie lange sich dieses Gefühl hält. 😂

Wegen des, ungeplant längeren, Aufenthalts in der Stadt, sind wir, natürlich nicht bevor wir uns noch ein Eis bei Patagonia geholt haben (und jaa, ich habe tatsächlich Rabatt bekommen!), weiter nördlich gefahren und haben uns, auf dem Weg, sowohl die Blue Pools, als auch zwei Wasserfälle angeschaut.

Die Blue Pools beschreiben Becken, also Vertiefungen, in dem Fluss „Makarora“, der für sein leuchtend blaues Wasser bekannt ist. Um den Fluss zu überqueren, ist eine Hängebrücke angebracht, von der man, ungefähr 8-10 Meter in das Wasser springen kann. Ich war natürlich direkt Feuer und Flamme und nach etwas hin und her, hat sich sogar Sophie (und sie hat Höhenangst. Also einen extra Applaus für sie!) dafür entschieden. Während des Sprungs hab ich es zwar kurz bereut, es hat aber wirklich super viel Spaß gemacht! Nur das Wasser, es hatte 9 Grad laut Google, war sehr kalt, aber da muss man durch.

Als nächstes standen dann, wie oben schon erwähnt, die „Thunder Creek“ und die „ Roaring Billy“ Wasserfälle auf dem Programm.

Endlich an der Westküste angekommen, ging’s dann, zum Abendessen an den Strand. Für die Nacht haben wir uns einen Free Campingplatz in der Nähe von Haast gesucht und sind alle drei, vor allem nach dem vielen früh aufstehen der letzten Tage, schnell ins Bett gefallen.

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