Auf jeden Fall platzsparend

Auf jeden Fall platzsparend

Früher Wecker heißt Sonnenaufgang sehen! Und auch wenn das nicht der Grund war, aufs Ausschlafen zu verzichten, habe ich den angenehm verfärbten Himmel genossen.

Nachdem ich mich umgezogen und mein Auto geparkt hatte, ging es auch schon los und gegen 8:30 Uhr kam mein Wassertaxi. Der Abel Tasman Coasttrack führt nämlich, seinem Namen entsprechend, an der Küste entlang, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, mit dem Boot bis nach Avaroa zu fahren und den Weg bis nach Marahau zurück zu laufen. Ursprünglich wollte ich zwar noch eine Station weiter hoch fahren, das hat aber mit der Hüttenbuchung und den Gezeiten nicht hingehauen. Auf dem Weg von Totaranui nach Avaroa ist nämlich eine Stelle, die man nur bei Ebbe passieren kann und das hätte ich zeitlich mit dem Wassertaxi leider nicht geschafft, weshalb ich mich dann dafür entscheiden habe, auf die 10 km mehr zu verzichten um auf der sicheren Seite zu sein.

Von einem Traktor gezogen, wurden wir also ins Wasser gelassen und sind Richtung Avaroa aufgebrochen. Die Fahrt hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war auch lehrreich, da der Kapitän an verschiedenen Stellen angehalten hat um etwas zu erzählen. So habe ich beispielsweise den Split Apple Rock, auf Steinen liegende Robben sehen und etwas Neues über das Naturschutzgebiet lernen können.

Am Strand von Avaroa angekommen, habe ich verstanden, dass ich meine Schuhe ausziehen und meine Hose hoch krempeln muss, da ich durchs Wasser an den Strand laufen muss. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und es war mit dem großen Rucksack erstaunlich kompliziert, weshalb meine Hose erstmal schön nass geworden ist. Das sollte bei der Wärme aber schnell wieder trocknen.

Und dann ging’s auch schon los und die nächsten paar Stunden habe ich wandernd verbracht. Die Blicke sprechen glaube ich für sich..

Einmal hatte ich auf dem Weg ein kleines Hindernis, bei welchem, aufgrund von starken Regenfällen in der Vergangenheit, der Weg unter Matsch stand und damit nicht betretbar war. Das konnte man aber noch gut umlaufen. Außerdem waren, wirklich überall!, diese kleinen Vögel, namens „Waka“. Bei der Hütte angekommen, hab ich mir als erstes ein Bett ausgesucht und war etwas überrascht, dass man nicht wirklich Privatsphäre hat, sondern Matratze an Matratze schläft. Doch da ich recht früh dran war, habe ich zumindest die Matratze am Rand bekommen.

Dem Rest des Tages habe ich am Strand verbracht, habe mein Tagebuch geupdated und war baden. Nach dem Abendessen bin ich nochmal runter zum Wasser um den Sonnenuntergang zu genießen und da es in den Hütten keine Elektrizität, und damit kein Licht, gibt, sind wir alle, sobald es dunkel wurde, schlafen gegangen.

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