Hoffentlich nicht giftig

Hoffentlich nicht giftig

Wegen des Regens, denn da macht es bekanntlich am meisten Spaß, bin ich früh Morgens laufen gegangen und habe den schönsten und detailliertesten Regenbogen gesehen, den man sich vorstellen kann. Tatsächlich hat er richtig geleuchtet und ist von dem einen Berührungspunkt mit dem Boden, bis zum anderen, durchgehend zu sehen gewesen. Kurzweilig ist sogar noch ein zweiter, leider etwas schwächerer, aufgetaucht.

Aufgewärmt und frisch geduscht hab ich mich dann auf dem Rückweg nach Nelson gemacht. Natürlich aber nicht ohne Zwischenstopp. So habe ich bei den sogenannten „Ngarua Caves“ angehalten und die dortige Tour gebucht. Diese hat mich durch ein Höhle, voll von Stalagmiten und Stalaktiten gebracht. Durch Löcher in den Decken, sind hier früher die „Moa‘s“ hinein gefallen, weshalb man alte Knochen, von eben diesen, links und rechts entdecken konnte. An einer Stelle hat man sogar Überreste eines Kiwis gesehen.

Einen weiteren, jedoch kürzeren, Zwischenstopp habe ich in Motueka, bei der Kiwifarm, auf welcher wir 3 Wochen im Oktober gearbeitet hatten, gemacht. Das war auch ein ganz komisches, beklemmendes Gefühl, hat aber auch schöne Erinnerungen hervor gebracht :).

Gegen 16 Uhr bin ich endlich bei Sophie, in Nelson angekommen und wollte eigentlich kurz zu ihr ins Hostel schauen. Das YHA Hostel, war nämlich der erste Platz, an dem wir, in Neuseeland, geschlafen haben und ich wollte es mir einfach nochmal anschauen und mich sentimental zurück erinnern. Royce, der Betreiber, hat es mir aber verboten weil er meinte, ich könnte ja unerlaubt die Facilities benutzen. Unsympathisch aber so kennen und lieben wir den Mann ja.

Während Sophie also noch die Nacht im Hostel geblieben ist, bin ich wieder an den Campingplatz am Strand gefahren und habe, Überraschung, Brot gebacken. Lustigerweise wird man dabei von echt vielen Leuten verwundert angesprochen und die einen haben mir, nachdem ich erklärt hatte, dass ich das Brot hier nicht so lecker finde und deshalb mein eigenes backe, ein bisschen von ihrem Toast geschenkt und gemeint, ich solle das probieren, da es so lecker wäre. Und es war wirklich gut, kann mit einem frischen, selbst gebackenen, jedoch nicht mithalten.

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