Und ich dachte Kellerasseln wären schlimm

Und ich dachte Kellerasseln wären schlimm

Da wir dringend mal wieder Haare waschen wollten, das ist unter den kalten gratis Duschen, die wir sonst nutzen nicht so angenehm ist, wir Zeit bis heute Abend hatten und ich sowieso Lust auf schwimmen hatte, sind wir nach Ōtaki, ja Emil, in dein kleines Dorf :), gefahren und haben uns dort einen Schwimmbadbesuch gegönnt. Die Frau an der Rezeption war sogar so nett, dass wir unsere elektronischen Geräte (Handys und Powerbanks) in ihrem Büro laden durften. Es gab ausserdem, das ist hier in den Schwimmbädern irgendwie voll oft der Fall, einen Whirlpool und eine Sauna, was von uns natürlich bodenlos ausgenutzt wurde.

Die Umkleidekabine haben wir uns mit einer Großfamilie (eine Mutter mit 5 Kindern) geteilt, die sich komplett auf Māori unterhalten hat. Ich finde es richtig spannend, dass diese Sprache und allgemein die ganze Kultur um die Ureinwohner Neuseelands, auf der Nordinsel, erkennbar, mehr verbreitet ist als auf der Südinsel. Vor allem in den Supermärkten sieht man hier viel öfter die Übersetzung in beide Sprachen. Es ist wirklich beeindruckend wie unterschiedlich die beiden Inseln sind, obwohl sie nicht weit voneinander entfernt sind.

Abends sind wir nach “Levin” gefahren, wo Sophie ein Treffen mit ihrer potenziellen Autoverkäuferin hatte. Das Auto war tatsächlich fast perfekt, weshalb sie es, nach einer kurzen Testfahrt und einer, für Sophie echt gut ausgegangen, Preisverhandlung direkt genommen hat. Wegen ein paar Problemen mit der Geldüberweisung hat alles ein bisschen länger gedauert und ich habe mich ungefähr eine Stunde, gut mit der Verkäuferin und deren Tochter unterhalten.

Als Übernachtungsplatz haben wir uns einen Free Campingplatz in der Nähe ausgesucht, dessen Toilettenwand, beim Zähneputzen, mit mehreren Kakerlaken überseht war. Ich glaube ich habe mich tatsächlich noch nie so sehr geekelt, als vor diesen Tieren. Um es in Karla Sprache 2020 zu sagen: „Kotz!“

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