leonardo da vinci

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Um zu schauen, wie das Wetter ist, bin ich früh aufgestanden, was einen Sonnenaufgang, als Nebenvorteil, mit sich brachte. Tatsächlich hatte ich Glück und es war nur ein bisschen bewölkt, weshalb ich mich für die geplante Wanderung heute entschieden habe. Bei schlechtem Wetter ist diese nämlich mal wieder nicht empfohlen und da es die nächsten Tage, laut Wetterbericht, nur schlechter werden soll, dachte ich mir, ich ergreife die Chance und bin zum Mount Taranaki gefahren.

Die ersten Meter bin ich noch in gutem Tempo hoch gelaufen, da es gegen Nachmittag schlechter werden soll. Doch als ich eine Wandergruppe von 25 Leuten überholen wollte, hat mich einer der Hinteren ins Gespräch verwickelt. Es war wirklich nett sich mit ihm zu unterhalten, weshalb ich mich der Gruppe, obwohl die wirklich bodenlos langsam gelaufen sind, für die nächste Stunde, angeschlossen habe.

Bei der Hälfte ungefähr habe ich mich dann wieder vorne abgesetzt und bin den Rest alleine hoch. Obwohl der Weg wirklich anstrengend und, sagen wir, spannend war, hat es sich für den Blick hier oben anders gelohnt! Von oben konnte man auf eine dichte, richtig sanft aussehende Wolkendecke hinab schauen, was mir, nebenbei erwähnt, ein bisschen Flugzeug-Vibes gegeben hat. Das war wirklich unglaublich faszinierend!

Auf dem Weg nach unten habe ich natürlich die Reisegruppe wieder getroffen und noch schnell Nummern ausgetauscht, damit euch diese bomben.. Bilder nicht vorenthalten werden.

Vor allem beeindruckend, auf der Wanderung, fand ich, dass oben schon recht viel Schnee lag und dann ungefähr 100 Meter tiefer, die schönsten Blümchen, mitten aus dem Felsen geblüht haben.

Nachdem ich wieder unten angekommen bin und geduscht hatte, habe ich mich nochmal auf den Weg in die Innenstadt gemacht um mir diese anzuschauen. Eigentlich hatte ich vor dort Menschen kennen zu lernen, ich habe aber recht schnell gemerkt, dass das bedeutet, dass ich auch mit Fremden reden muss, weshalb ich mich stattdessen alleine an einen Tisch gesetzt und gegessen habe. Das hört sich tatsächlich recht traurig an, es war aber im Prinzip richtig schön, Zeit mit sich selber zu verbringen. Dafür habe ich auf dem Weg in die Stadt einen übergroßen Eieröffner gefunden. Spannende Kunst..

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