Wer lobt sich hier selbst?
03/04/2023 – Rotorua
Nach dem Frühstück sind wir in die Stadt gefahren und da wir weiterhin auf Jobsuche sind, wurde als erstes “Trade-“ und “Onestaff” abgelaufen, doch auch hier hat keiner einen Job für uns. Juhu.
Also sind wir in den “Kuirau” Park und haben uns diesen angeschaut. Das besondere ist hier nämlich, dass es überall aus der Erde dampft! Da die Erdkruste in Rotorua (und Umgebung) recht dünn ist (2-4 km. Im Vergleich zu Deutschland: 30-60 km), sind die ganzen Wasserlöcher am kochen und damit am dampfen. Tatsächlich hat das Wasser dort, Überraschung Physik, um die 100 Grad und ist dementsprechend auch, aus Schutzmaßnahme, abgesperrt. Dafür gibt es ein extra ausgeschildertes Becken, in welches man seine Füße hinein halten, und das warme Wasser genießen, darf. Vor allem aber das eine, wirklich große Wasserloch, hat mich fasziniert, weshalb ich mir das eigentlich etwas länger anschauen wollte. Jedoch war auch der Schwefelgeruch hier um einiges stärker und sobald der Wind gedreht, und uns den “Duft” in die Nase geweht hat, ist man lieber schnell weiter gegangen um das Frühstück, von heute Morgen, im Magen zu behalten.
Als nächstes sind wir in den “Redwood Forest” und haben dort einen 2 Stündigen Spaziergang gemacht. Der Wald war zwar nicht unglaublich beeindruckend aber es war wirklich schön dort durch zu laufen und die frische Waldluft zu atmen. Und tatsächlich sahen die Bäume, welche teilweise unglaublich hoch waren, beim hoch schauen, richtig schön aus!

Und dann ging es für uns auch schon zum Highlight des heutigen Tages: dem “Māori Arts & Craft Centre”. Hier hatten wir nämlich eine Tour gebucht, welche mit einem “All you can eat Menu” gestartet ist. Ich hatte leider keine Zeit, bzw. habe es vor lauter Essen vergessen, Bilder zu machen, deshalb kann ich nur den Vorspeisenteller anfügen. Das Essen war aber ungemein lecker, aber ich glaube ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so viel gegessen. Dementsprechend war ich fast froh, als das Buffet geschlossen wurde und die Tour weiter ging.

Als nächstes durften wir bei einer Zeremonie dabei sein, bei welcher, nach einer traditionellen Begrüßung, Kultur geprägte Tänze und Lieder getanzt und gesungen wurden. Aus Respekt vor der Performance habe ich hier ebenfalls keine Bilder gemacht, also falls es euch interessiert, müsst ihr nach Neuseeland und es euch selbst anschauen. Es ist aber wirklich faszinierend und mitreißend und auch wenn es speziell auf Touristen zugeschnitten ist und mit der ursprünglichen Kultur nur im Kern was gleich hat, war es spannend in die Kultur der Ureinwohner Neuseelands einzutauchen. Ich empfehle es!
Im Anschluss durfte ein Teil der Gruppe noch etwas mehr über das Maori Dorf („Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao“, was so viel bedeutet wie „The gathering place for the war parties of Wahiao”) lernen, in dem schon immer Maori gelebt und sich der geothermischen Aktivität der Umgebung, für heizen und kochen (aber Achtung, kein Fleisch, denn das wird, durch die Verbindung mit den Mineralien im Wasser, in die Luft geschossen!), zu Nutze gemacht haben. In der Mitte des Dorfes, als Hauptattraktion ist ein aktiver Geysir, welcher, zu unserem Glück, als wir dort waren, sogar seine Fontäne ausgestoßen hat, also eruptiert ist. Im Anschluss sind wir wieder in den kleinen Zug, der uns hin und zurück gebracht hat, eingestiegen und unsere Tourguides (zwei Frauen, die im diesem Dorf wohnen) haben die Māori Version von “Nehmt Abschied Brüder” gesungen. Richtig schön! Aber dann war es leider auch schon wieder vorbei und wir sind zum nächtlichen Free Campingplatz gefahren.















