Jeremy und seine zwei Knechte

Jeremy und seine zwei Knechte

Eine Woche Farming liegt hinter uns und wir haben wieder Netz deshalb kommt jetzt ein zweiteiliger Blogbeitrag von der letzten Woche.

In Neuseeland gibt es das Prinzip „WOOFING“. Dabei helfen Backpacker (oder wer auch immer) auf einer Farm mit und bekommen keinen Lohn aber dafür gratis Kost und Logis. Da wir erst Montag unseren Banktermin hatten, konnten wir diese Woche noch nicht arbeiten und haben uns deswegen für Woofing entschieden und verschiedene Farmen angeschrieben. Also waren wir ab Montag Abend auf der Farm und der erste Eindruck war, sagen wir, erstaunt aber neugierig. Jeremy (unser Farmer) ist ein netter, nebenbei bemerkt 76 Jahre alter aber super fitter, Mann der mit seiner Frau alleine auf einer 6-7 ha großen Farm lebt. Das Haus besitzt glaube ich keine Heizung und hat überall Löcher und hat deswegen immer die gleiche Temperatur wie Außen, aber mit zwei dicken Decken und Schlafsack konnte man Nachts trotzdem gut schlafen. Ansonsten ist das Haus nicht so mega aufgeräumt und relativ dunkel und alt aber genau das hat irgendwie zu dem ganzen Flair dort gepasst. Unser Tagesablauf war eigentlich immer relativ entspannt. Morgens um 8:30 Frühstück ( da war Jeremy natürlich schon lange wach und am arbeiten), dann Lämmer füttern (das war so süß!), daraufhin verschiedene Arbeiten erledigen bis zum Mittagessen. Nach dem Essen ne Stunde Pause und dann nochmal so zwei Stunden arbeiten.

Das Arbeiten war teils echt anstrengend aber hat im Grunde meistens echt Spaß gemacht. Das Tolle war vor allem, dass man seine Fortschritt sehen konnte wenn wir zum Beispiel Dornen abschneiden mussten. Dabei waren die Aufgaben:

  • Lämmchen füttern weil deren Mutter leider gestorben ist.
  • Dornenbüsche rausreißen/sägen
  • Gartenarbeit halt (Unkraut entfernen und so)
  • Kürbise pflanzen
  • Steine sammeln (warum auch immer haha)
  • Noch mehr Büsche rausreißen
  • Weg sauber machen
  • kochen
  • Kühe füttern

Ein weiteres Highlight war das Traktor fahren, bei welchem Jeremy uns erlaubt hat hinten auf dem Anhänger mitzufahren!

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