Jeremy und seine zwei Knechte 2
Sonst waren wir in unserer freien Zeit hin und wieder spazieren um uns die Gegend bisschen anzuschauen. Dabei ist immer der Farmhund „Zack“ mitgekommen. Der war so süß und lieb!
Und wie gesagt, mussten wir des Öfteren backen beziehungsweise kochen. Einmal sollten wir Abendessen machen und Jeremy meinte, dass was typisch deutsches doch nicht schlecht wäre, also haben wir Kartoffeln mit Gemüse und Spiegelei gemacht. War echt lecker! Die restlichen Abenden hat Jeremy gekocht und mittags gab es meistens Salat aus dem Garten. (hab sogar zwei kleine Schnecken darinnen gefunden aber das hat mich erstaunlich wenig geekelt) Allgemein war das essen mega lecker und vor allem taten die warmen Mahlzeiten Abends immer sehr gut! Und einmal sollten wir einen Apfelkuchen machen, der war auch sehr lecker. Da die Frau von Jeremy (sie heißt Ya) nächsten Mittwoch Geburtstag hatte, war Samstag eine kleine Feier auf der Farm von Judie (Schwester von Jeremy, die auf der anderen Seite des Flusses wohnt) zum grillen und dafür sollten wir ebenfalls was zu essen machen. Also haben wir Kartoffelsalat gemacht und Brezeln selbst gebacken (hat erstaunlicherweise funktioniert).






Judies Farm war auch mega schön und das Tolle war vor allem, dass man direkt zum Fluss runter gehen konnte, welcher so klar und schön aussah.




Weil Jeremy sehr gläubig ist, haben wir jeden Abend vor dem Essen gebetet und waren jetzt heute am Sonntag auch noch in der Kirche. Da wir eh nach Richmond mussten, haben wir ihn begleitet und das war relativ interessant weil es ein super modern gestalteter Gottesdienst war. Das heißt es gab mehrere Leinwände wo man Lyrics mitlesen konnte, es war keine typische Kirche sondern eher wie ein großer Gemeinschaft/Versammlungsraum. (ähnlich wie die Aula am Ohm) Sonst wurde unteranderem ein Video abgespielt und nicht wie typisch direkt aus der Bibel vorgelesen. Auch das Leib Christi hat man sich selbst geholt (es gab sogar noch so einen kleinen Becher Traubensaft dazu) und wurde einem nicht vom Pfarrer übergeben. Sonst wurde laut und mit Band gesungen was wirklich schön war. Allgemein war so eine Art an Kirche mal etwas neues und interessantes aber der altbekannte Style hat schon auch was.


Heute (Sonntag) mussten wir zu unserer neuen Farm kommen, auf welcher wir jetzt für drei Wochen arbeiten werden um ein bisschen Geld zu verdienen. Dazu mussten wir von Richmond bis nach Motueka kommen (45 Minuten Autofahrt). Eine Freundin hat angeboten uns zu holen aber da sie immer nur einen mitnehmen kann wäre sie an dem Tag ca 8 stunden unterwegs weswegen wir das mit als Notlösung sahen und es mal mit dem Trampen versuchen wollten. Wir standen wirklich (!) nur 1 Minute da bis ein Auto angehalten hat und ein Mann (ca 45) uns mit genommen hat. Und keine Angst, wir sind uns der Gefahr des Trampen bewusst und wären nicht bei jedem eingestiegen! Außerdem sind wir zu zweit.







