Konzerte am Meer

Konzerte am Meer

Nach dem Frühstück am See ging es für uns wieder Richtung Küste und zwar um genau zu sein, nach Oamaru.

Dabei haben wir 3 Zwischenstops eingelegt und der Erste führte uns zu einem Felsen, auf welchem man bis heute Wandmalereien der Maori sehen kann. Das war mega interessant, nur sind Teile des Felsens über die Jahrhunderte leider verloren gegangen, beziehungsweise abgemacht worden, weshalb der Fels teils löchrig war. Dennoch ist super viel erhalten und durch das Infoplakat unten drunter, konnte man sogar leicht erkennen, was die Maori damals malen beziehungsweise darstellen wollten.

Als nächsten haben wir bei den sogenannten „Elephant Rocks“, also den Elefanten Steinen, angehalten. Das sind Steine, die gefühlt aus der Erde spawnen, also random auf der Wiese verteilt aus dem Boden ragen. Und vor allem der eine Stein erinnert dabei stark an einen Elefanten von der Seite.

Quasi direkt daneben lag unser dritter Zwischenstop, der sogenannte „Anatini Fossil Place“. Dort angekommen gelangten wir auf ein Gebiet, welches einst etwa 100 Meter unter dem Meer lag. Die Lebewesen, die dort lebten, starben und kamen auf dem Meeresboden zur Ruhe. Im Laufe einiger Millionen Jahre verdichteten sich die Schalenfragmente dieser Lebewesen zu Kalkstein, während die Knochen von Wirbeltieren wie Walen, Delfinen und Pinguinen im Kalkstein konserviert wurden. Seitdem wurde der Kalkstein gehoben und erodiert, wobei dieser Bartenwal und andere Fossilien zum Vorschein kamen. Zudem sind auf einigen Teilen des Kalksteins bienenwabenartige Gitter zu sehen, welche durch Verwitterung und Wind entstanden sind.

Allgemein war der Ort richtig schön und hatte mal wieder was magisches und tatsächlich wurde, wie wir später raus gefunden haben, hier auch eine Szene in Narnia gedreht.

Als wir dann nachmittags auf dem heutigen Campingpaltz angekommen sind, sind uns zuerst die ganzen Schilder aufgefallen, auf welchen stand, dass man nachts aufpassen soll wo man hin tritt/ fährt, da einfach Pinguine überall herum laufen! Und tatsächlich saßen nachts Pinguine rechts und links in den Büschen und gaben Pfeiflaute von sich. Das war sogar relativ laut und man konnte sie sogar im Auto noch hören!

Da unsere Plätzchen leider schon leer sind, haben wir abends nochmal neue gebacken. Leider hatten wir nur so nen Miniofen, der gleichzeitig einen Toaster darstellte, weshalb alles etwas länger gedauert hat aber am Ende hat es doch funktioniert und sie sind mal wieder echt lecker!

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