Stop and go
Heute ging es nach dem Frühstück für uns einfach weiter südlich. Dazu hatten wir uns einen Campingplatz ca 1 Stunde entfernt raus gesucht, welchen wir dann mal wieder mit verschiedenen Zwischenstopps angesteuert haben.
Als erster Stop stand ein Aussichtspunkt am Strand auf dem Plan. Dabei konnte man relativ weit vorgehen und so die Buchten rechts und links betrachten. Man hätte hier sogar Robben sehen könnten aber da hatten wir kein Glück. Stattdessen aber um so mehr Vögel, welche leichte Züge wie der Graureiher haben.

Als nächstes haben wir beim Hampden Beach gehalten, wo die sogenannten Moeraki Boulders zu finden sind. Das sind einfach halbkreisförmige Steine mit mindestens 1,5 Meter Durchmesser welche so quasi als halbe Kugeln, am Strand rum lagen. Teilweise sind diese aber auch schon kaputt gewesen und man hat nur die Kugelteile im Kreis ringsherum gesehen. Was uns aber noch besonders verwundert hat, war eine Kugel welche einfach aus dem Fels heraus kam als ob jemand sie dort abgeschliffen hat.
Unser dritter Stop führte uns über Schotterweh zu einem Naturschutz reservat, in dem man Robben, Vögel und Pinguine beobachten kann. An einem Leuchtturm vorbei, führte uns also ein kleiner,10 Minütiger Weg Richtung Küste. Von dort konnte man zahlreiche Robben am Strand und auf den Felsen liegen sehen, während die Vögel, vorallem Möwen, sich eher auf dem Landteil, mit einem selbst aufgehalten haben. Da zurzeit Brutzeit ist haben wir sogar kleine Möwenbabys in den Nestern hockend, sehen können. Am interessantesten waren aber dennoch die Robben, welche teilweise auf den Felsen geschlafen, im Wasser herum geschwommen (die haben sich da gedreht und alles, das sah richtig so aus als hätten sie richtig Spaß dabei) oder sich gestritten haben. Wir standen da mindestens eine dreiviertelstunde, da man dieses ganze Leben der Robben so nah und eindrucksvoll beobachten konnte. Auf dem Rückweg hatten wir dann sogarnoch großes Glück und konnten den „Yellow eyes Pinguin“ aus Entfernung erkennen. Da diese ja eher Nachtaktiv sind, hatten wir damit überhaupt nicht gerechnet aber jetzt haben wir neben dem kleinsten Pinguin in Timaru und Oamaru auch den seltensten Pinguin gesehen!
Unser letzter Stop lies uns an einem wunderschönen Strand halten und hätte die Sonne geschienen hätte man vom Aussichtspunkt über diesen, einen nochmal schöneren Blick gehabt.









