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Zwar ist heute Montag und nicht Sonntag, dennoch gab es mal wieder ein Pfannkuchen Frühstück, da wir für die Plätzchen, welche wir eigentlich backen wollten, was wir aufgrund fehlendem Ofen aber verschieben mussten, Eier gekauft hatten, die weg mussten. War lecker :)!

Daraufhin sind wir weiter nach Akaroa gefahren. Das kleine Hafenstädtchen ist französisch geprägt, da 1838 ein Französischer Kapitän das Land von den Māori reservieren lies und in seinem Heimatland für die Ansiedlung geworben hatte. Bis heute sieht man diese ursprüngliche Herkunft an Straßenschildern und an blau, weiß, rot bemalten Hauswänden und Schulbussen, was natürlich an die französische Flagge erinnert. Als Hafenstadt gibt es natürlich auch einen Leuchtturm, den wir aber aufgrund von Renovierungsarbeiten nur von außen sehen konnten. Um zu einem kleinen Aussichtspunkt zu gelangen, sind wir einem 5 Minütigen Spazierweg gefolgt, welcher bei unserem Glück natürlich wieder durchs größte Dickicht führte.
Ca 20 Minuten von dem Städtchen entfernt gibt es eine Alpaca-Farm, welche ich besuchen wollte. Das haben wir dann auch gemacht und mussten erstmal einen Berg mit wirklich starker Steigung hochfahren. Oben angekommen hat uns der Farmer gesagt wir dürften die Alpacas nur anschauen wenn wir eine Tour mit ihnen buchen würden. Das hatten wir aber eigentlich nicht vorgehabt und sind stattdessen nur in den Shop, in dem es alles mögliche aus Alpaca-Wolle zu kaufen gab. Daraufhin sind wir wieder nach unten gefahren, konnten die Alpacas aus dem Auto aber kurz sehen. Diese wurden anscheinend kurz davor geschoren und sahen dementsprechend lustig aus. Da der Farmer aber schon böse geschaut hatte mussten wir dann aber schnell weiter und das einzig positive dieses Umweg war der Blick den man von dort oben hatte.
Danach ging unsere Fahrt weiter nach Ashbourton, da dies der nächste Campingplatz war, welcher einen Ofen hatte mit welchem wir unsere Plätzchen backen konnten. Das haben wir dann auch gemacht und da wir wirklich spät dran waren, war auch niemand mehr in der Küche und wir konnten währenddessen sogar Weihnachtsmusik hören. Erstaunlicherweise sind uns die Plätzchen echt gut gelungen und wir haben sie am Ende sogar mit ein bisschen Zitronensaft bestrichen.
Hinter den Waschräumen haben wir dann noch einen Camper entdeckt, welcher seinen Stellplatz weihnachtlich dekoriert hatte und einen leuchtenden Tannenbaum, sowie Schlitten und Zaun aufgehängt hatte.










